Workshops zur Weiterentwicklung der Netzwerke der Seniorenarbeit in Hannover

Am 30.1., 6.2. und nun zuletzt am 8.2. fanden in Hannover Workshops zur Weiterentwicklung der Netzwerke der Seniorenarbeit statt. Der erste und letzte Workshop richtete sich dabei an die Stadtbezirke Buchholz-Kleefeld und Ahlem-Badenstedt-Davenstedt, der mittlere an die stadtweite Planungsrunde und alle Koordinatoren.

Teilgenommen hatten insgesamt knapp 80 Personen: Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, von Wohlfahrtsverbänden, Wohnungsgenossenschaften, Pflegediensteinrichtungen,  vom Seniorenbeirat und freiwillig Engagierte. Ziel der Workshops war, mit allen Beteiligten zu diskutieren, wie die Arbeit in stadtbezirklichen und stadtweiten Netzwerke derzeit wahrgenommen wird, was gut und schlecht läuft und wie es zukünftig organisiert werden könnte. Dabei wurden nicht nur die Sichtweisen der TeilnehmerInnen abgefragt, sondern auch die Ergebnisse einer Untersuchung durch das Büro Sozial Raum Management vorgestellt und diskutiert.

Einig waren sich dabei alle, dass der Informationsaustausch durch die Netzwerke derzeit recht gut funktioniere, aber sich alle eine bessere Abstimmung, gemeinsame Produkte und mehr Wahrnehmung und Einbindung der Zielgruppen wünschen. Die Vorschläge liefen dabei auf eine klarere Festlegung von Zielen hinaus, den besseren Austausch zwischen stadtbezirklicher und stadtweiter Ebene, die stärkere Einbeziehung von Entscheidern und eine verstärkte Ausrichtung auf die Bedarfe aus der Quartiersarbeit.

Die Diskussion habe ich als sehr fruchtbar erlebt und fand auch sehr spannend den Unterschied zwischen stadtbezirklichen und stadtweiten Themen zu sehen. So waren die Diskussionen in den stadtbezirklichen Runden nicht nur praxisnäher sondern auch im Ergebnis klarer. Hier herrschte richtig Tatendrang und Aufbruchstimmung. Stadtweite Prozesse scheinen hingegen anstrengender für alle Beteiligten. Gleichsam lassen die Diskussion auf eine positive Zukunft blicken, denn auch wenn hier und da Skepsis herrschte, schienen mir alle Beteiligten sehr gewillt und offen für eine stärkere Zusammenarbeit zu sein.

Die Ergebnisse werden nun in einem Bericht zusammengefasst, der voraussichtlich Mitte Mai abrufbar sein wird. Danach sollen die Schlüsse gezogen und die Weiterentwicklung angegangen werden. Viele Anregungen werden wohl aber schon direkt umgesetzt werden, wie beispielsweise die Einbeziehung von bis dato wenig integrierten Gruppen, worauf sich  einige der TeilnehmerInnen direkt geeinigt hatten.



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