Beim Jugendhilfeausschuss in Dessau-Roßlau

Vor rund 10 Monaten hatte das Nexus Institut den Bericht zur Jugendarbeit in Dessau-Roßlau fertig gestellt. Es hatte sich daraus ergeben, dass die Jugendarbeit mit ihrer Neuorganisation auf einem guten Weg für eine bessere Zusammenarbeit ist. Gleichsam gab es aber auch einige Empfehlungen, wie die Zivilgesellschaft besser eingebunden werden könnte.

Im April hatte ich dazu bereits ein erstes Gespräch mit dem Sozialdezernenten der Stadt, Herrn Jens Krause geführt und wir hatten beschlossen, diese Anregungen im Jugendhilfeausschuss vorzustellen. Vergangenen Dienstag war es nun soweit und ich war zur Präsentation und Diskussion geladen.

Drei Vorschläge zur Weiterentwicklung ergeben sich dabei aus dem Bericht:

  1. Erstellung einer öffentlich zugänglichen Landkarte der Angebote der offenen Kinder- und Jugendhilfe
  2. Aufbau von offenen Stadtteilforen der offenen Kinder- und Jugendhilfe mit Einbindung der Zivilgesellschaft in Erweiterung der Planungsrunden
  3. Einrichtung einer übergreifenden Vernetzungsstelle und entsprechender Angebote

Wichtig ist, zu erwähnen, dass diese Vorschläge nicht von uns oder dem Nexus Institut kommen, sondern durch Interviews und einen partizipativen Workshop, den das Nexus Institut 2016 mit 16 TeilnehmerInnen (exkl. uns und den InstitutsmitarbeiterInnen) durchgeführt hat.

Einige Mitglieder des Jugendhilfeausschusses haben nun beschlossen, diese Vorschläge gemeinsam zu durchdenken und im Januar dann in der nächsten Sitzung zu besprechen und beschließen, wie es weitergeht.

Wir sind gespannt und unterstützten gern!



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