Wie wollen wir in Stiftungen künftig arbeiten?

Wer sich in der Stiftungswelt zu einem bestimmten Thema austauschen möchte, der findet Arbeitskreise (i.d.R. unterstützt vom Bundesverband Deutscher Stiftungen) für nahezu alle relevanten (Querschnitts-)Themen. Auch die „Jungen Menschen“ haben einen eigenen Kreis, um sich über Fragen auszutauschen, die sie bewegen: z.B. Wie verändern sich Tätigkeitsprofile in Stiftungen, wie wollen wir künftig arbeiten und was macht in Zeiten von Digitalisierung und demographischem Wandel gute Führung aus?

Das diesjährige Herbsttreffen des Kreises fand jetzt im Skydeck der DB Systel statt. Der Ort war passend gewählt, so ist der große gläserne Raum über den Dächern Frankfurts das kreative Herz, um zu neuer Innovation innerhalb der Deutschen Bahn zu gelangen.

Ich gehörte zu den rund 40 jungen bzw. junggebliebenen Männern und Frauen aus deutschen Nonprofit-Organisationen, die an der Veranstaltung teilnahmen und das Thema Persönlichkeitsentwicklung und Leadership aus unterschiedlicher Perspektive diskutierten. Impulse dazu gab es u.a. von der DB Systel (das IT-Tochterunternehmen der Deutschen Bahn ist gerade dabei ihre Hierachien abzubauen und Teamarbeit zu stärken und neu zu gestalten), genauso wie von Bruder Paulus, der das Thema Führung und Glaube aus Perspektive des Franziskaner-Ordens beleuchtete.

Resümee nach zwei Tagen: Die Frage, wie wir künftig arbeiten wollen, wird Stiftungen in den nächsten Jahren sowohl inhaltlich, als auch auf Organisationsebene beschäftigen. Da ist es prima zu sehen, dass es viele (junge) Menschen in Stiftungen gibt, die diesen Prozess aktiv mitgestalten möchten.



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