Workshop mit der Breuninger Stiftung zum runden Tisch in Pirmasens

Bei den Befragungen durch das Nexus Institut sind vor rund einem Jahr eine Reihe von Vorschlägen für die Weiterentwicklung des Pakts für Pirmasens entstanden. Um diese aufzunehmen, konnten wir im Anschluss die Breuninger Stiftung dazu gewinnen, Pirmasens in einem weiteren Prozess moderativ zu begleiten.

Am 16. Oktober stand nun der entscheidende Workshop an, auf dem die Vorschläge diskutiert und weitere Wege beschlossen werden sollten. Der offenen Einladung sind dabei knapp 40 Personen gefolgt und haben mit uns gemeinsam von 17:30 Uhr an bis in den späten Abend diskutiert. Vor diesem Engagement zu später Stunde kann ich nur meinen Hut ziehen!

Auf der Tagesordnung standen drei Punkte:

  1. Wie soll in Zukunft die Vorstellungsrunde gestaltet werden? Hintergrund der Frage bildet die stark gestiegene Anzahl an Teilnehmerinnen beim runden Tisch, die eine ausführliche Vorstellung unmöglich macht – oder sehr viel Zeit kostet. Nach ausgiebiger Diskussion wurde folgender Vorschlag aufgegriffen: Neue Teilnehmerinnen werden im Interview vorgestellt, die Alteingesessenen über eine Endlosschleife per Beamer präsentiert und jeder Neue bekommt einen Paten von den lange Mitwirkenden zur Seite gestellt. Ich bin sehr gespannt, wie dies am 10.11. funktioniert, wenn es zum ersten Mal getestet wird.
  2. Soll eine Online-Plattform für den Pakt für Pirmasens als Netzwerkplattform erstellt werden und was muss diese können? Hierzu hatten wir einen Entwurf auf Basis einer anderen Plattform (www.beteiligungskompass.org) erstellt, um Anregungen zu geben. Die anschließende Diskussion zeigte sowohl Einigkeit als auch unterschiedliche Ansichten zum Thema Online-Plattform. So waren sich alle einig, Personen, Institutionen, Projekte, News etc. online abbilden zu wollen. Unterschiedliche Meinungen gab in hingegen zur Frage der interaktiven Möglichkeiten, also der Kommentierung bis hin zur Diskussion. Beschlossen wurde entsprechend erstmal, eine Plattform nach dem gezeigten Muster des angepassten Beteiligungskompass aufzusetzen, mit fixen Beiträgen zu Personen und Projekten, ohne Forum.
  3. Welche zusätzlichen Möglichkeiten zur Mitwirkung und zum Austausch sollen geschaffen werden? Während hierzu bei vorherigen Befragungen immer wieder Anregungen kamen, sprachen sich beim Workshop nach ausgiebiger Diskussion viele dafür aus, dies den Personen selbst zu überlassen und keine neuen Strukturen zu schaffen. Es herrschte dabei offenbar große Zufriedenheit mit der Arbeit der Koordinationsstelle, die alle Anliegen aufnehme und unterstütze. Hierzu wurde entsprechend erstmal keine Veränderung beschlossen.

Die neue Vorstellungsrunde wird nun am 10.11. erprobt und die Online-Plattform in Angriff genommen.



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