Was Quartiersarbeit leisten kann

Um ein Quartier nachhaltig zu gestalten, benötigt es seitens des Quartiersmanagements unterschiedliche Kompetenzen: Verantwortliche sind gefragt, Visionen für das Zusammenleben zu entwickeln, Beteiligte aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und der Wirtschaft dazu zu koordinieren und Ideen zu konkretisieren, wie sich weitere Partner – vor allem Engagierte – für die Quartiersarbeit gewinnen lassen. All diese Aufgaben zusammen sind oft gar nicht so einfach zu bewältigen bzw. benötigt es ein klares Rollenverständnis seitens der Quartiersverantwortlichen, um mit den unterschiedlichen Erwartungen der Akteursgruppen im Quartier umzugehen.

Genau dies war jetzt Thema im Rahmen eines Quartiers-Workshop in Hannover, den wir gemeinsam mit dem Kommunalen Seniorenservice Hannover organisiert haben. Referentin Ursula Kremer-Preiß vom Kuratorium Deutsche Altershilfe diskutierte mit etwa 20 Quartiersverantwortlichen aus Deutschland, was Quartiersarbeit leisten kann und welche Rahmenbedingungen sie braucht, um Wirkung entfalten zu können. Ein Schwerpunkt lag hier auf dem Rollenverständnis der Verantwortlichen und wie sich mit Herausforderungen in der Quartiersarbeit umgehen lässt. Als „TOP 3“ der Herausforderungen definierten die Teilnehmerinnen aus ihrer Praxis die Punkte „Verbündete gewinnen“, „Beteiligte einbinden“ und „Ressourcen erschließen“. Der Workshop blieb jedoch nicht bei den Herausforderungen stehen, sondern die Teilnehmerinnen hatten auch viele Ideen im Gepäck, wie sich mit den Herausforderungen in der Praxis umgehen lässt – am Ende war eine ganze Metaplanwand mit möglichen und teils erprobten Lösungsansätzen gefüllt.

 

 



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