Mein Schreibtisch

Praktikum in der Bertelsmann Stiftung – Mein Resümee

Schon fast einen Monat ist es her, dass mein Praktikum im Projekt “Synergien vor Ort” zu Ende gegangen ist – Höchste Zeit also, meine drei Monate bei der Bertelsmann Stiftung noch einmal Revue passieren zu lassen!

In guter Stiftungsmanier frage ich mich nach Ende des Praktikums natürlich nach der Wirkung: Was habe ich erlebt? Was nehme ich mit? Und was hat das alles überhaupt gebracht?

Kurz: Unzählige neue Erfahrungen, Eindrücke, Bekanntschaften und ein Blick hinter die Kulissen der Sitftungsarbeit.

An erster Stelle muss gesagt werden, dass ich das Glück hatte, von dem Projektteam selbst und auch dem Rest der Abteilung unglaublich freundlich aufgenommen zu werden. Ich wurde von Anfang in das Team integriert – beste Voraussetzungen also für eine nette Zusammenarbeit!

Zu meinen Aufgaben und Tätigkeiten möchte ich gar nicht viel erzählen. In erster Linie habe ich die laufende Projektarbeit und die Vorbereitungen für “Die vernetzte Kommune” unterstützt. Im Rahmen der Veranstaltungsvorbereitung hatte ich zum Beispiel die Aufgabe, ein Rahmenprogramm für die Vernetzung zwischen den Teilnehmenden zu konzipieren. Darüber hinaus hatte ich immer wieder die Möglichkeit, bei Treffen des Projektteams mit Dienstleister/innen oder Projektpartner/innen dabei zu sein. Insgesamt habe ich, glaube ich, einen guten Einblick in die Stiftungsarbeit bekommen und ich habe zu keinem Zeitpunkt unter Langeweile gelitten.

Neben den netten Kolleg/innen war unsere Veranstaltung im Juni, “Die vernetzte Kommune”, ein weiteres Highlight meines Praktikums. Kurz nachdem ich im April mein Praktikum begonnen habe, startete mit dem Beginn des Anmeldezeitraums für die Teilnehmenden auch bereits die heiße Phase der Veranstaltungsvorbereitung. Stattgefunden hat die Veranstaltung dann zwei Woche vor Ende meines Praktikums. “Die vernetzte Kommune” zog sich also wie ein langer roter Pfaden durch mein Praktikum und es war sehr spannend die Organisation fast von Beginn an bis zur Veranstaltung selbst mitzuerleben. Wirklich schön war es auch zu sehen, dass sich all die Vorbereitungen offensichtlich gelohnt haben, denn die Veranstaltung war – meinem Eindruck nach – ein wirklicher Erfolg. Die Workshops waren spannend, die Teilnehmenden interessiert und austauschfreudig, das Essen lecker, die Location perfekt und auch die Organisation lief ohne Probleme.

Ich hatte das Glück, auch außerhalb des unmittelbaren Projektkontext von “Synergien vor Ort” an interessanten Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen. Anfang Mai wurde der Festakt zum 40. Jubiläum der Bertelsmann Stiftung im Theater Gütersloh mit zahlreichen prominenten Gästen und einer spektakulären Bühnenshow gefeiert. Während der Großteil meiner Kolleg/innen die Übertragung des Festaktes von der Stiftung aus verfolgt hat, hatten ich und einige meiner Mit-Praktikant/innen das Glück, als Teil des Festaktes sogar auf der Bühne zu stehen! Zugegeben, unser Beitrag zum Bühnenprogramm war kein besonders großer. Während ein Video abgespielt wurde, in dem die Azubis der Stiftung ihre Wünsche für die Zukunft von Stiftung und Gesellschaft formuliert haben, durften wir gemeinsam mit besagten Azubis auf die Bühne treten – quasi als symbolische Vertretung der jungen Stiftungsgeneration. Nach Ende des Videos kam der Vorstand und Joachim Gauck zu uns auf die Bühne, um dort ein paar Fotos zu machen. Wie schon gesagt, unser Beitrag war kein großer. Dennoch war es eine interessante Erfahrung, einen Einblick in die Organisation, die hinter einer solchen Großveranstaltung steckt, zu bekommen. Außerdem, wie viele Praktikant/innen können von sich behaupten, mal gemeinsam mit unserem ehemaligen Bundespräsident Herrn Gauck auf einer Bühne gestanden zu haben?

 



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