Gemeinsam Bürgerschaftliches Engagement im Ruhrgebiet stärken

Diese Woche war ich bei der ersten Veranstaltung des Stiftungsnetzwerks Ruhr. Das Netzwerk, das sich im November 2016 mit über 50 Stiftungen konstituiert hat, basiert auf der Prämisse, dass sich gesellschaftliche Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen lassen. Bei dem Treffen in Bochum ging es jetzt darum, die geplante Zusammenarbeit der Stiftungen in den Feldern „Bildung“, „Stadtteil- und Quartiersentwicklung“, „Engagement und Bürgergesellschaft“ und „Kunst- und Kulturförderung“ zu konkretisieren. Ich war eingeladen worden, für den Workshop „Engagement und Bürgergesellschaft“ einen kurzen Input zu geben, dem ich sehr gern nachgekommen bin. Mir war es wichtig, den Beitrag bürgerschaftlichen Engagements für die lokale Entwicklung herauszustellen. Zudem konnte ich einige Erfahrungen zur Engagementförderung aus unserer eigenen Stiftungsarbeit einbringen. Es war schön zu sehen, wie engagiert alle Beteiligten in der anschließenden Diskussion bei der Sache waren. Nach anderthalb Stunden konnte Gabi Micklinghoff von der Stadtagentur Essen, die unseren Workshop moderiert hatte, bereits einige konkrete Ergebnisse im Plenum vorstellen: So waren sich beispielsweise alle einig, dass die Anerkennungskultur im Ruhrgebiet weiterer Stärkung bedarf; dass Austauschforen für Beteiligte im Feld die Vernetzung und den Informationsaustausch fördern können und dass es eine biographiebegleitende Engagementförderung benötigt. „Engagement ist sexy!“ hatte ein Teilnehmer im Workshop gesagt. Stimmt! Diese Botschaft gilt es zu verbreitern – im Ruhrgebiet und überall. Ich bin überzeugt, dass das Stiftungsnetzwerk in nächster Zeit hierzu einen Beitrag leisten wird – ich werde die Aktivitäten des Netzwerks auf jeden Fall weiter verfolgen.



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