Bahn am Freitag nach dem Unwetter

Mobilität in unserem Job: Ohne die Bahn geht’s nicht – mit manchmal auch nicht

Eigentlich hätte ich am Freitag zwei Termine in Berlin gehabt. Darunter ein Workshop mit Wikimedia und dem BBE zum Thema digitales Engagement. Ein spannendes und neues Thema, das viele offene Fragen aufwirft. Leider hat mir das Unwetter des Vortags aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. So saß ich bereits am Donnerstag Abend über zwei Stunden in Bielefeld fest (ich pendel zwischen Hannover und Gütersloh) und nun fielen am Freitag meine Züge aus oder waren wegen Überfüllung dicht und fuhren nicht los…

Da ich seit mehr 10 Jahren fast täglich Zug fahre muss ich mal klar sagen, dass kleine Verspätungen zwar durchaus die Regel sind, aber derartige Zustände gibt’s eigentlich eher selten und gehören klar zur höheren Gewalt. Auf die Bahn zu schimpfen bringt zudem reichlich wenig: Wer mit dem Auto fährt, weiß, dass dies noch weit unzuverlässiger ist.

Die einzige Lösung wäre eigentlich, weniger zu fahren und Nähe vielleicht häufiger anders herzustellen, beispielsweise durch Videokonferenzen. Aber wenn das mal passiert, wirkt es derzeit oft noch wie ein Fremdkörper und ich muss sagen, dass mir das persönliche Gespräch im selben Raum häufig lieber ist. Von daher werden wir wohl noch ein Weilchen beim täglichen fahren und pendeln bleiben. Wenn ich aber entscheiden soll, ob ich lieber Videotelefoniere oder mehrere Stunden am Bahnhof warte, dann ist die Entscheidung einfach.



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