Treffen mit RAA in Berlin

Austauschtreffen mit BIM und der RAA in Berlin – Wie geht’s weiter?

Susanne Bendicks und ich waren heute zu zwei Besprechungen in Berlin: Das erste Treffen war mit den KollegInnen vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung. Wir haben hier Ende letzten Jahres eine neue Studie in Auftrag gegeben, mit der wir mehr über die Nutzung von Fördermitteln durch Willkommensinitiativen in Erfahrung bringen wollen. Heute haben uns Dr. Serhat Karakayali, Mira Wallis und Kollegen die ersten Ergebnisse vorgestellt. Zwei Highlights kann ich schon mal verraten: Private Spenden spielen weiterhin eine sehr große Rolle und etwa die Hälfte der Initiativen haben keine Fördermittel beantragt, da die Hürden zu hoch oder gar unüberwindbar waren. Mitte September wird die Studie veröffentlicht. Wir sind gespannt!

Das zweite Treffen war direkt im Anschluss mit Dr. Eric Wallis und Tina Heistermann vom RAA Regionalzentrum Vorpommern-Greifswald e.V. (Foto) – einer unserer Modell-“kommunen“. Nachdem wir uns mit Pasta und Pizza gestärkt hatten, ging es um darum, die weitere Zusammenarbeit zu besprechen. Letzten Monat hatten wir den Bericht zur Arbeit am Integrationskonzept veröffentlicht, aus dem unter anderem hervorgeht, dass der Prozess an sich sehr gut verlaufen ist, aber die freiwillig Engagierten zunehmend ausgestiegen sind. Verabredet haben wir uns letztlich darauf, einen Workshop zu genau dieser Frage auf die Beine zu stellen: Wie kann es in Zukunft gelingen, den Austausch wieder zu beleben und am Leben zu halten.

Beide Termine waren sehr spannend und haben uns große Schritte weitergebracht. Danke!



Kommentare

  1. / von Maik Birkholz

    Das ist ein interessantes Projekt. Spannend wäre es ja auch, die Ergebnisse in einem kommunalen, politischen Gremium vorzustellen und lokal abzugleichen. Ob das möglich ist?

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