Seniorenarbeit: Wie leben Ältere in Langenfeld?

Was ist im Alter anders? Wie werden Seniorinnen und Senioren in Langenfeld sozial eingebunden? Welche Wirkung hat die Vernetzungsarbeit der Stadt für den Einzelnen? Diese Fragen wurden im ersten Workshop in unserer Modellkommune Langenfeld gestellt. Am Workshop teilgenommen haben insgesamt neun Seniorinnen und Senioren aus Langenfeld – alle in unterschiedlichen Alter und Lebenssituationen.

So erfuhr ich viel über die Wichtigkeit von außerfamiliären Kontakten im Alter und transparenten Angeboten für Ältere. Denn meistens interessiert man sich erst dann für einen Seniorenratgeber oder Unterstützung aus dem Quartier, wenn man aufgrund des Alters plötzlich an Selbstständigkeit einbüßt. Langenfeld scheint hier ein gutes Beispiel zu sein, beeindruckend!

Ich bin gespannt, was der Workshop in größerer Runde Ende Juni in Langenfeld an Erkenntnissen bringt. Denn eines klang immer wieder an: Letztendlich kann das Angebot und die Vernetzung in einer Kommune noch so gut sein – man benötigt das nötige Kleingeld, um an Seniorentanz, Ausflügen und Treffen in der Gaststätte nebenan auch teilnehmen zu können. Soziale Einbindung ist abhängig von den eigenen Finanzen, trotz vielfältigem und starkem freiwilligen Engagements?



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